Glück, Glücksübungen, was macht mich glücklich, Lebensfreude-Ziel

Glück – Was macht mich glücklich?

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Ab jetzt gibt es regelmäßig ein „Lebensfreude-Ziel“ inklusive Erklärung :). Dieses Mal geht es um die Frage: Was macht mich glücklich? Stell dir dafür für eine Woche jeden Abend bewusst ein paar Minuten lang die Frage: Was hat mich heute glücklich gemacht? War es die Umarmung eines guten Freundes? Vielleicht ein tolles Abendessen, welches du dir nicht immer gönnst oder das besonders gut geschmeckt hat? Oder hast du dir bewusst eine nette Tasse Kaffee und ein paar Minuten für dich geschenkt? Beim Nachdenken wirst du feststellen, dass du für dein Glück keine großen Momente benötigst, sondern die Summe der kleinen Dinge unsere Zufriedenheit bestimmen.

„Die Kunst glücklich zu sein liegt in der Fähigkeit, Glück aus gewöhnlichen Dingen zu ziehen.“ – Henry Ward Beecher

Jedoch übersehen wir das Glück leider häufig in all den Alltagstätigkeiten und der Hektik des Tages. Keine Sorge – du bist hier nicht allein! Wir sind von Natur aus darauf „programmiert“, die negativen Dinge vor den positiven zu bemerken. Somit ist es auch nicht verwunderlich, dass wir unsere Glücksmomente häufig etwas schwerer bemerken als unser Pech. Wir müssen also dem Glück immer wieder mit ein paar kleinen und bewussten Übungen etwas auf die Sprünge helfen. Mit etwas Übung wird aber auch jeden Tag einfacher, das Glück ohne bewusstes zutun zu bemerken :). Wie du siehst: wir sind tatsächlich unseres Glückes Schmied!

Wiederholung macht den Meister – Unser Gehirn ist wie ein Straßennetz

Wie funktioniert unser Gehirn eigentlich?

Vereinfacht dargestellt kannst du dir unser Gehirn wie ein großes Netzwerk aus vielen Straßen vorstellen. Die Wege, welche du häufig benutzt, sind große mehrspurige Autobahnen. Gedanken und Reaktionen, welche du selten verwendest, sind nur kleine Trampelpfade.

Wege im Gehirn,

Durch regelmäßige Übungen – Mentaltraining – „programmieren“ wir also unser Gehirn darauf, die positiven Momente leichter zu erkennen und wahrzunehmen. Wir machen in unserem Kopf aus Trampelpfaden langsam aber sicher Autobahnen :). Umgekehrt beginnen die üblichen alten Pfade langsam aber sicher zu verwittern, wenn wir sie nicht mehr benutzen. Geduld und Übung ist somit die Devise für positive Veränderung.

Es gibt in unserem Gehirn aber auch noch eine zweite für unser Glück positive Eigenschaft: Das Gehirn unterscheidet nicht zwischen Wahrheit und Imagination. Wenn du dich also mit all deinen Sinnen an glückliche Momente erinnerst, ist es für dich als würdest du diese nochmals erleben und auch damit trainierst du dich allmählich darauf, die positiven Momente zu sehen.

Ein tolles Vorbild für die Imagination und Wiederholung sind Kinder. Vielleicht kommt es dir ja zu Beginn komisch vor, aber hier können wir gut von den Jüngsten unter uns lernen. Mein Taufkind erzählt mir beispielsweise, wenn ich sie über ihren Tag frage, lebhaft noch einmal was sie gemacht hat. Man merkt dabei, wie die Freude in ihr nochmals aufkommt und sie diese Momente mit allen Facetten und Farben nochmals durchlebt. Und auch wir können das 🙂 Manchmal ist es eben auch für uns ratsam, wieder mit Kinderaugen zu sehen und zu leben.

Auf zum Glück: Glückstagebuch und Glücksmomente

Hier noch eine erste Glücksübung für dich! Das Glückstagebuch ist eine Möglichkeit, um uns auf glückliche Momente einzustimmen. Gönn dir dafür jeden Tag ein paar Minuten, an denen du dir überlegst, was dich heute alles glücklich gemacht hat. Wenn du diese Momente aufschreibst, gibst du dem Ganzen noch zusätzliche Kraft und Wirkung – und du hast auch mal etwas nachzulesen für schlechte Zeiten.

Aber auch das reine Durchdenken hilft sehr 🙂 Am besten versuchst du dabei den Moment noch einmal so lebhaft wie möglich nachzuempfinden. Nutze dafür all deine Sinne! Hier noch „VAKOG“ aus dem NLP (=Neurolinguistischen programmieren) in Kürze:

  • Visuell: was hast du alles gesehen?
  • Auditiv: was hast du gehört? Welche Geräusche waren zu vernehmen?
  • Kinästhetisch: was hast du gespürt?
  • Olfaktorisch: was hast du gerochen?
  • Gustatorisch: was hast du geschmekt?

Je lebhafter du VAKOG nutzt und den Moment nacherlebst, desto wirksamer sind die Ergebnisse.

Hier noch ein paar „positive Nebenwirkungen“ der Glücksübung:

  • Dein Gefühl und deine Stimmung verändern sich positiv
  • Achte auf Veränderungen deiner Körperhaltung vor und nach der Glücksübung. Du wirst merken, wie du „plötzlich“ eine andere, aufrechtere Haltung eingenommen hast
  • Wenn du die Übung vor dem Einschlafen durchführst wirst du bemerken, dass sich auch deine Träume positiv verändern
  • Macht man diese Übung morgens, startet man bereits mit einem positiven Gefühl in den Tag und es wird leichter, die Glücksmomente zu entdecken

 

Ich wünsch dir viel Spaß beim Finden des Glücks! Freudige Grüße, Doris 🙂

 

©freudedeslebens Doris Wansch

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alles scheiße, und das liebe ich-Spiel

„Alles scheiße!“ – „UND?“ – „Und das liebe ich“

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Heute stelle ich euch eine Möglichkeit vor, wie ihr eurem Ärger Luft machen könnt, ohne in negativen Gedanken und Gefühlen zu versinken (und gibt auch einen Eindruck, was wir im Yangsheng bzw. Kommunikationsworkshop unter Anderem machen) . Vielleicht kennst du ja diese Tage, an denen bereits beim Aufstehen alles scheiße ist und es munter so weiter geht. Hier ein kurzes Beispiel:

Mitten in der Tiefschlafphase klingelt dein Wecker. Du denkst dir nur „Nein!!!“ und stellst diesen 10min weiter. Doch auch das bringt nichts, also stehst du genervt auf. Während du Richtung Bad gehst stolperst du über am Boden verteilte Dinge (vielleicht Spielsachen deiner Kinder) und stoßt dir den Zeh: „Au!“ – Dieser Tag fängt ja schon „gut“ an. In der Arbeit angekommen lässt dein Chef seine schlechte Laune ebenfalls an dir aus. Mittags bist du bereits so genervt, dass du deinen Vorsatz nichts Süßes mehr zu essen über Bord wirfst -> Nun bist du auch noch sauer auf dich selbst: „toll“…. Nichts scheint zu funktionieren und dieser Tag ist einfach alles scheiße!

Zuhause angekommen möchtest du dich einfach nur „auskotzen“. Doch nun gibt es meist zwei Möglichkeiten, wie dein Gegenüber reagiert:

  • Option 1 (meist bevorzugt von Männern;) ): lösungsorientiert und zielgerichtet erhältst du Ratschläge und Belehrungen, die du selber auch kennst und weißt und dich nur noch mehr nerven.
  • Option 2 (meist bevorzugt von Frauen 😉 ): du wirst überschüttet mit Verständnis und erfährst auch gleich, dass dein Gegenüber auch einen furchtbaren Tag hatte. Gemeinsam ärgert ihr euch nun Beide. Die Negativschleife geht solange weiter bis ihr nur noch voller Wut seid.

 

Hier soll erwähnt sein: Dem Ärger Luft zu machen und diese Gefühle nicht zu unterdrücken ist generell eine wichtige und sinnvolle Sache. Wichtig dabei ist es lediglich, dass man diese danach auch wieder loslassen kann und wieder positiv nach vorne blickt.

Es geht aber auch anders! Versuch doch mal das „Und? – und das liebe ich!“-Spiel mit deinem Gegenüber. Dabei hast du die Möglichkeit dir alles von der Seele zu reden, zu fluchen und deinem Ärger Luft zu machen. Gleichzeitig wirst du aber sanft und humorvoll wieder ins positive Denken und Fühlen gelenkt – und das von dir selbst 🙂.

Wie funktioniert das „Und? – Und das liebe ich!“-Spiel

Das Spiel besteht nur aus wenigen Grundregeln. Alles was du dafür benötigst ist etwas Mut und den Willen, vielleicht auch über deinen schlechten Tag Lachen zu können.

Das Vorgehen im Detail, wenn alles scheiße ist

  • Erkläre deinem Gegenüber, dass heute „alles scheiße ist“ und die Regeln des „Spiels“. Auch, dass du nur kurz wütend sein möchtest und jemand zum „anjammern“ benötigst. Stell auch klar, dass du Option 1 und 2 gerade nicht benötigst 😉
  • Setzt euch Gegenüber.
  • Aufgaben deines Gegenübers: aktiv zuhören und dich bei jeder negativen Aussage lediglich mit einem „Und?“ zu bremsen
  • Deine Aufgabe: du darfst nun munter losschimpfen und alles loslassen, was dich ärgert. Jedoch antwortest du immer, wenn du das „und?“ deines Gegenübers hörst, mit einem „Und das liebe ich!“. Danach darfst du weiterschimpfen.
  • Spielt solange weiter, bis du dich besser fühlst 🙂

Das klingt einfach und ist es zum Glück auch. Einzig ist zu beachten, dass die Regeln auf Beiden Seiten eingehalten werden. Du darfst also das „Und“ nicht ignorieren. Dein Gegenüber darf nur mit einem „Und“ unterbrechen und nichts antworten oder kommentieren.

„Positive Nebenwirkungen“ des Spiels

Glaub mir nichts und wag den Selbstversuch :)! Dabei wirst du wahrscheinlich folgende positives Nebenwirkungen feststellen:

  • Du musst nichts runterschlucken und kannst deinen Gefühlen Raum geben – das macht frei!
  • Es ist verdammt schwer in negativen Gedanken und Gefühlen zu bleiben, wenn man den Satz „Und das liebe ich anhängt“
  • Lachen ist für alle Beteiligten beinahe unvermeidlich.
  • Dein Gegenüber hat keinen Druck dir Ratschläge zu geben oder in das „Drama“ mit einzusteigen. Dadurch kann man leicht „unbeteiligter“ Beobachter bleiben und gleichzeitig helfen.
  • Du stellst fest, dass es am Ende doch nicht so schlimm war und du beendest den Tag positiv.

 

Ich wünsch euch viel Freude beim positiv auskotzen wenn mal alles scheiße ist 🙂 Eure Doris

©freudedeslebens Doris Wansch

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Dia de los muertos Guatemala

An Allerheiligen den Toten freudig Gedenken

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Wir alle kennen die typische Allerheiligen Tradition: andächtig werden die Gräber unserer lieben verstorbenen Menschen besucht, wir zünden eine Grabkerze an und bringen eventuell auch Blumen. Viele von uns sind an diesem Tag trauernd und wir vermissen unsere Liebsten, welche nicht mehr unter uns weilen. Doch ich bin der Meinung es geht auch anders: wir können den Toten freudig Gedenken und uns an die besonderen Momente mit Ihnen erinnern.

Der Umgang mit dem Tod ist denke ich sehr individuell – und das ist auch gut so. Mit meinem heutigen Beitrag möchte ich dir zeigen, dass nicht alle den Toten mit reiner Trauer verbinden und auch, was ich aus den unterschiedlichen Allerheiligen-Traditionen für mich gemacht habe.

Was ich als Kind über den Tod dachte

Blicke ich heute auf meine Kindheit zurück, denke ich, dass ich schon immer einen „eigenen“ Zugang zu dem Tod hatte. Aus irgendeinem Grund empfand ich diesen nicht als furchtbar, sondern tief in mir fühlte ich, dass es lediglich Teil des Lebens und ein Übergang ist.

Häufig stellte ich mir vor, wie meine Urgroßmutter im Himmel mit Anderen Karten spielt und manchmal zu uns herabblickt und lächelt. „In meiner Welt“ ging man nach dem Sterben in den Himmel, um sich dort auszuruhen. Wenn man wieder „fit“ war, kam man einfach wieder auf der Welt. In meiner Familie wurde das Thema Reinkarnation nie angesprochen (ich bin offiziell römisch-katholisch), doch Wiedergeburt schien mir der einzig logische Schluss zu sein. Meine Begründung damals war: der Himmel würde ja sonst irgendwann voll werden 😉

Das bedeutet nicht, dass ich meine verstorbenen Liebsten nicht vermisse und mir der Tod gleichgültig ist. Ich bin natürlich auch traurig, wenn jemand von uns geht. Das Leben als einen Kreislauf von Werden und Vergehen – im Großen wie im Kleinen – in welchem das eine das andere bedingt. Passend dazu begleitet uns auch die Natur in dieser Zeit auf unserem Weg. Der Sommer ist zu Ende und Herbst kehrt ein. Die Blätter verfärben sich, beginnen abzufallen und zu vergehen. Die Natur bereitet sich auf den Winter vor, zieht sich nach innen zurück und sammelt ihre Kräfte, um im nächsten von neuem zu erblühen und zu entstehen.

Anstatt zu trauern, denke ich also an die schönen Momente mit meinen Liebsten und bin dankbar, dass ich diese Momente erleben durfte. Hast du schon einmal bewusst an die schönsten Momente mit den verstorbenen Liebsten gedacht? Vielleicht geht es dir ja wie mir und dir fallen ebenfalls lustige Momente oder bestimmte Besonderheiten (der gemeinsame Tee, das Kartenspielen,..) ein, die du mit dieser Person genossen hast. Am Ende des Tages sind es die gemeinsame Zeit und positiven Emotionen, welche uns als Geschenk bleiben und die ich in meinem Herzen bewahre.

Was ich in Guatemala über Allerheiligen lernen durfte

Dia de los muertos Guatemala

Das Allerheiligen auch freudig gefeiert werden kann durfte ich in meiner Zeit in Lateinamerika entdecken. Ende 2012 packte ich meine sieben Sachen und machte mich auf den Weg nach Guatemala, um dort für ein Jahr als Freiwillige in einem Waisenhaus zu arbeiten. Dies Zeit hat mich nachhaltig geprägt und mir auf viele Weise beigebracht, dass es auch anders gehen kann. Unter anderem auch, wie ich den Verstorbenen freudig gedenken kann.

Allerheiligen wird in Guatemala „Dia de los muertos“ – Tag der Toten – genannt und völlig anders gefeiert, als bei uns. Bereits morgens machen sich Einheimische, sowie mittlerweile auch zahlreiche Touristen, bunt gekleidet auf den Weg zu den Friedhöfen. Mit im Gepäck haben sie wundervolle Flugdrachen, welche bereits Monate vorher in mühevoller Handarbeit zuhause gefertigt werden. Auch für Speis und Trank wird ausreichend gesorgt.

Dia de los muertos Guatemala

Auf dem Friedhof herrscht buntes Treiben. Kinder und Erwachsene laufen zwischen den Gräbern und lassen ihre Drachen steigen. Mariachi-Bands spielen freudige Musik und der Tag wird mit einem Lächeln zelebriert. Dieser Tag wird genutzt, um Gemeinschaft zu feiern und and die schöne Zeit zu denken, welche man mit seinen Liebsten hatte.

Dia de los muertos Guatemala

Auf Youtube findest du großartige Videos zu diesem besonderen Tag. Falls du mehr von dem wunderschönen Fest und den Drachen sehen möchtest, kann ich dir folgendes empfehlen: https://www.youtube.com/watch?v=XA0koGe9BfU

Was diese Traditionen aus meinem Allerheiligen gemacht haben

Allerheiligen

Ich selbst feiere Allerheiligen immer abhängig von meiner Stimmung an diesem Tag – ab und zu feiere ich auch schon am Vorabend J. Manchmal unter Gesellschaft, manchmal allein. Dieses Mal höre ich ruhige, aber freudige Musik, zünde eine Kerze an, räuchere vielleicht und kehre in meinem Herzen ein. Denke an meine lieben Verstorbenen und erinnere mich an die schönen Momente, welche wir gemeinsam erleben durften: besondere Gespräche, ein gemeinsames Lächeln,.. . Fühle mich, als würden sie mich in diesem Moment begleiten und mir zulächeln.

Mithilfe der Metta-Meditation (http://www.freudedeslebens.at/liebe-schenken/) schenke ich meinen Liebsten heute positive Wünsche und danke für die gemeinsame Zeit. Gerne weite ich die Metta-Meditation auch auf Menschen aus, welcher heute vielleicht niemand gedenkt. Wünsche auch jenen, dass sie glücklich sind und es ihnen gut geht. Sie genau das bekommen, was sie gerade brauchen.

Abschließend bedanke ich mich für die schöne Zeit und verabschiede mich. Kehre wieder vollständig ins Hier und Jetzt zurück und erde mich wieder (http://www.freudedeslebens.at/erdung/).

 

Ich wünsche euch ein schönes Allerheiligen Fest und einen besonderen Tag im Gedenken eurer Liebsten!

 

 

©freudedeslebens Doris Wansch

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Zielbrief Mentaltechnik, lebe deinen Traum

Zielbrief zur Traumerfüllung

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Vor circa 10 Monaten habe ich selbst, im Zuge meiner Ausbildung zur Dipl. Mentaltrainerin an der Vitalakademie, meinen ersten Zielbrief erfasst und diesen heute geöffnet 🙂 Ich muss zugeben, dass ich etwas nervös vor dem Öffnen war, aber als ich den Brief las, war meine erste Reaktion: „WOW – alles ist eingetreten“ und ein Lächeln überkam mich. Darum möchte ich diese wunderbare Mentaltechnik in diesem Eintrag mit euch teilen.

Falls du möchtest, kannst du hier aber erstmal meinen damaligen Zielbrief zu meiner Selbstständigkeit ansehen:

Zielbrief, Selbstständig

Der Zielbrief kann immer angewendet werden, wenn wir einem Herzenswunsch positive Gedanken und Gefühle verleihen möchten.

  • Du möchtest dich Selbstständig machen oder deinen Traumjob finden?
  • Einen Marathon laufen?
  • Dich gesund ernähren?

Dem Anwendungsgebiet sind keine Grenzen gesetzt. Folgendes sollten wir allerdings im Vorfeld überprüfen:

  • Ist die Zielerreichung wirklich unser eigener Wunsch und für uns persönlich erstrebenswert?

  • Ist das Ziel bereits konkret, in der Gegenwart und positiv formuliert?

  • Liegt die Erreichung des Ziels auch in unseren eigenen Händen?

  • Sind wir bereit, mögliche Konsequenzen / Änderungen, welche mit der Zielerreichung einhergehen, zu akzeptieren?

Sollte einer der obigen Punkte noch offen sein ist es gut, diesen vorab zu bearbeiten.

Kurz und knapp: Was ist die Mentaltechnik Zielbrief??

Wir schreiben an uns selbst einen Brief in der Zukunft und formulieren diesen so, als wäre unser Ziel bereits eingetreten.

Dafür versetzen wir uns bewusst an diesen Zeitpunkt in der Zukunft und beschreiben uns die einzelnen Schritte, wie wir an diesen Punkt des Erfolges gekommen sind.

Wir werfen bewusst unsere Ängste und Zweifel über Bord und erlauben uns, frei von unserem inneren Kritiker, zu träumen. Sollte dir das unangenehm sein: keine Sorge – das geht den meisten so! Ich kann mich noch gut erinnern, dass ich mir damals vorkam, als würde ich maßlos übertreiben. Es kam mir komisch vor, mich selbst zu loben und mit „blindem Vertrauen“ an meinen Erfolg zu glauben. Dies ist aber wichtig, da wir uns dadurch der neuen Idee und der optimalen Erreichung öffnen. Wir erlauben uns, mit aller Kraft, Mut und Selbstvertrauen, an uns zu glauben. Zudem erschaffen wir Raum, in welchem sich unser Ziel nach dem Best-Case-Szenario entwickeln kann. Durch die Anwendung – dieser und anderer Techniken – konnte ich beobachten, dass ich meinen Aufgaben mit mehr Kreativität und Flexibilität begegnen konnte, als ich dies normalerweise mache.

Konkreter Inhalt des Zielbriefes

Der Brief kann mitKannst du dich erinnern, als..“ oder „Ich bin so froh, dass ich dir heute mit den tollen Neuigkeiten schreiben kann!..“ beginnen.

Danach beschreiben wir alle Zwischenschritte und -ziele, welche wir bis dahin erledigt haben. Auch schwierige Phasen dürfen hier Platz finden, allerdings enden auch diese positiv.

Abgeschlossen wird der Brief damit, dass wir uns selbst erzählen, wie es uns nun geht, nachdem wir unser Ziel erreicht haben. Wir beschreiben unsere Freude, vielleicht wie wir gefeiert haben und versetzen uns in dieses positive Gefühl.

Danach geben wir den Brief in ein verschlossenes Kuvert mit der Beschriftung „Zielbrief an mich selbst“ und „Öffnen am TT.MM.JJJJ“ und bewahren diesen gut sichtbar für uns auf. Wie immer im Mentaltraining ist es wichtig, sich regelmäßig mit dem neuen Gedanken und Gefühlen zu befassen. Somit können wir jedes mal wenn wir den Brief sehen uns kurz in den Zustand der Zielerreichung versetzen und diesen erleben.

Viel Freude beim Zielbrief schreiben!

©freudedeslebens Doris Wansch

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Liebe schenken, Liebe spüren, Metta-Meditation

Liebe schenken durch Metta-Meditation

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Meditation stellt eine überaus ansprechende Methode dar, um mit unseren Gefühlen in Kontakt treten zu können. Weiters hat es auch nachweislich positive Auswirkungen auf die Gesundheit. Heute möchte ich dir eine meiner Lieblingsmeditationen zum Liebe schenken vorstellen: die Metta-Meditation. Als Erstes also ein paar Punkte, warum ich diese besonders gern verwende und sie fast zu etwas geworden ist, was ich unbewusst täglich mehrmals automatisch mache:

  • Bringt mich immer wieder zurück zu positiven Gedanken und Gefühlen

  • Ich fühle mich besser, habe mehr Energie und entrinne negativen Gedankenspiralen durch eine Neuausrichtung

  • kann ich auch bei Tieren und Pflanzen durchführen

  • Ermöglicht es mir, Vorurteile abzulegen und meinem Gegenüber wertfrei bzw. liebevoll zu begegnen

  • In schwierigen Situtationen ändert sich durch die Veränderung meines Denkens und Fühlens auch die Gesamtsituation

  • kann immer, überall und mit jedem als „Gegenüber“ durchgeführt werden und tut beiden Seiten gut

Die Metta-Meditation stammt aus dem Buddhismus und hat zum Ziel, Liebe und Mitgefühl für uns selbst, Freunde, aber auch für Fremde bis hin zu für uns schwierigen Menschen in uns hervorzurufen. Es handelt sich also um einen Ausdruck des Wunsches, dass alle Lebewesen glücklich und frei von Leiden sind.

Für mich selbst stellt die Metta-Meditation eine sehr schöne Art dar, um mir selbst, aber auch anderen, wohlwollende Gedanken und Gefühle zu übermitteln. Wir schenken Liebe und bereichern unser Leben.

Vorgehen

Die Metta Meditation besteht im Wesentlichen aus folgenden fünf Schritten zum Liebe schenken:

  1. Einstimmung

  2. Sich selbst Liebe und Wünsche schenken

  3. Freunden und nahestehenden Personen Liebe und Wünsche schenken

  4. Neutralen Bekannten oder Fremden wohlwollende Wünsche schenken

  5. Liebe und Güte gegenüber für uns schwierigen Menschen

Es müssen nicht alle Schritte auf einmal durchgeführt werden. Starte am besten mit dir selbst, Freunden oder Familienmitgliedern. Zu den Folgeschritten solltest du erst dann übergehen, wenn sich diese richtig anfühlen. Wie immer also wichtig: in Ruhe und ohne sich selbst zu stressen – immer im eigenen Tempo.

Einstimmung

Anmerkung: Da das Thema Meditation ein eigener Beitrag wäre, wird an dieser Stelle nur kurz auf die Einstimmung in die Meditation eingegangen. Solltest du wenig bis keine Erfahrung mit Meditation haben, findest du auf Youtube oder auch anderen Internetportalen diverse Anleitungen und auch geführte Meditationen, um sich in diese Thematik im Detail einzuarbeiten.

Wie bei jeder Meditation solltest du einen ruhigen, ungestörten Ort aufsuchen und eine geeignete Körperhaltung, idealerweise aufrecht sitzend, einnehmen. Danach kannst du einfach beginnen, mehrere Male tief ein- und auszuatmen. Du kannst beispielsweise nur deinen Atem beobachten, bis du in einem Zustand angenehmer Entspannung gelangst. Lenk danach deine Aufmerksamkeit auf dein Herzzentrum und rufe dort ein positives Gefühl wie Liebe hervor.

Laut buddhistischer Tradition wird jede Meditation mit der Haltung der Zufluchtnahme begonnen. Dies bedeutet, dass man sich Buddha als Zeugen der Meditation in einer liebevollen Erscheinung im Raum vorstellt. Für unsere Zwecke kannst du diesen Schritt aber auch weglassen, oder Buddha durch eine andere für dich heilige Person, wie beispielsweise Jesus, ersetzen. Wie immer gilt: so wie es sich für dich richtig und stimmig anfühlt. Ich persönlich „überspringe“ diesen Schritt auch manchmal.

Sich selbst Wünsche Liebe schenken

Wende dich nun im ersten Schritt deiner selbst zu und bedenke dich mit positiven Wünschen für dich selbst. Mögliche Wünsche für Sie können sein:

  • „Möge ich glücklich und gesund sein“

  • „Möge ich frei sein“

  • „Möge ich geborgen sein“

  • „Möge ich in Frieden sein“

Diese Wünsche stellen Beispiele dar, solltest du anfangs Probleme haben. Versuch während der Meditation in deinem Inneren eigene Wünsche wahrzunehmen und diese ebenfalls zu verwenden.

Die buddhistische Metta Meditation verwendet Sätze die mit „Möge ich … sein“. Ich persönlich bevorzuge aber eine Formulierung, als wäre das gewünschte bereits für mich eingetreten: „Ich bin glücklich und gesund“, „Ich bin frei“,…

Freunden und nahestehenden Personen Liebe schenken

Nachdem du dich selbst mit wohlwollenden Gedanken und Gefühlen beschenkt hast, wendest du in einem nächsten Schritt das gleiche Vorgehen auf Freunde oder dir nahestehende Personen an.

Ich selbst stelle mir an dieser Stelle gerne vor, direkt neben der Person zu sitzen, welche ich mit meinem Wünschen bedenke und das jeder wohlwollende Wunsch aus meinem Herzzentrum zu der anderen Person „hinüber fließt“. Wichtig für mich ist dabei, dass ich das Annehmen des Gegenübers nicht erzwinge. Habe ich also aus irgendeinem Grund ein das Gefühl, dass der Gegenüber dies (zur Zeit) nicht annehmen möchte oder kann, beende ich die Wünsche an dieser Stelle und widme mich einer anderen Person.

Wichtig: Bitte gehe mit deinen Wünschen und Gebeten anderen gegenüber unbedingt achtsam um! Deine Wünsche sollten immer dem Wohle und den Wertvorstellungen deines Gegenübers entsprechen und nicht deiner eigenen.

Neutralen Bekannten oder Fremden Liebe schenken

Führ als Nächstes das gleiche Prinzip mit neutralen Personen durch. Solltest du hierfür Gründe benötigen, möchte ich dir hier einige meiner Gründe zur Verfügung stellen: Denke daran, dass die Metta Meditation, nicht nur ein Akt des Gebens ist, sondern auch in dir etwas zum Positiven verändert. Weiters speist du mit deinen positiven Wünschen das Feld um dich herum und trägst dadurch einen kleinen Anteil zu mehr Zufriedenheit in der Gesellschaft und der Welt bei. Denkst und fühlst du positives, strahlst du dies auch aus und dies bemerken deine Mitmenschen!

Ich persönlich wende die Metta Meditation auch gerne an, wenn ich in größeren Menschenmengen unterwegs bin. Ich mache dies allerdings nur, wenn sich dies stimmig anfühlt und ich in mir wirklich den Wunsch trage, anderen in diesem Moment auch etwas Gutes tun zu wollen. Mittlerweile führt dies dazu, dass ich häufig, vermeintlich ohne Grund, plötzlich mit einem Lächeln oder einem Gruß beschenkt werde, was natürlich auch mich selbst noch glücklicher macht.

Güte und Liebe schenken für uns schwierige Menschen

Dieser Schritt ist in vielen Fällen erst nach einiger Übung möglich und sollte nur ausgeführt werden, wenn du dies von Herzen für die andere Person wünschen kannst und bereit sind, dieser zu Vergeben. In der traditionellen Metta Meditation gehst du dabei folgendermaßen vor:

  • Verharre in deinem Herzen und dem positiven Gefühl und rufe anschließend die Situation ins Gedächtnis, welche dich verletzt hat.

  • Verzeih der Person immer wieder, bis es sich stimmig für dich anfühlt. Du kannst dir dabei immer wieder vorstellen, wie du dieser Person „ich verzeihe dir“ sagst.

  • Im Anschluss kannst du dieser Person deine Wünsche übermitteln.

Da ich persönlich in diesem Schritt häufig das Gefühl hatte, ein Verzeihen in mir zu erzwingen und das die nachfolgenden Wünsche nur bedingt von Herzen kamen, wende ich diesen Schritt in abgewandelter Form an.

In solchen Fällen führe ich unabhängig von der Metta-Meditation zuerst immer wieder den Akt des Verzeihens durch und lasse die Verletzung so lange los, bis ich fühle, dass mich die Person bzw. die damalige Situation nicht mehr belastet und ich dieser nun zumindest neutral gegenüberstehe. Erst danach beziehe ich diese Person in die Metta Meditation ein. Somit gehe ich sicher, dass ich mich selbst nicht zu etwas zwinge, wozu ich noch nicht bereit bin. Die Metta Meditation für schwierige Menschen ist für mich meist ein Abschluss eines inneren Heilungsprozesses, sozusagen einem „finalen Loslassen und leb Wohl-Winken“ der damals verletzenden Situation.

Viel Freude beim Liebe schenken!

©freudedeslebens Doris Wansch

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Selbstwert und Selbstliebe

Selbstwert und Selbstliebe oder einfach „Ich bin gut!“

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Auch dieser Beitrag beschäftigt sich wieder mit einem Thema, mit dem auch ich von Zeit zu Zeit meine Höhen und Tiefen hatte und welches viele Menschen immer wieder beschäftigt: Selbstwert und Selbstliebe.

Zu Beginn lade ich dich zu einem kleinen Selbstversuch ein. Nimm dir dafür ein paar Minuten nur für dich Zeit – und ja: wir dürfen uns immer wieder ein paar Momente gönnen, die nur uns gehören :).

Wenn du ganz für dich bist, beginnst du am besten mit ein paar tiefen Atemzügen, die du ganz bewusst spürst. Sag dir nun jeden der nachfolgenden Sätze auf dem Bild laut vor und beobachte, was du dabei wahrnimmst (du kannst sie auch gern nur lesen, solltest du doch nicht ganz ungestört sein oder es dir unangenehm ist):

Selbstwert und Selbstliebe

Geschafft? Toll!

Wie ist es dir dabei ergangen?

Hat sich vielleicht etwas an deiner Körperhaltung verändert? Sind irgendwelche Gefühle in dir hochgekommen? Eventuell konntest du bei manchen Sätzen sogar ein Engegefühl im Hals oder Druck an einer anderen Körperstelle spüren? Oder hat sich eine innere Stimme gemeldet, die sich über mich – die Autorin – oder dich geärgert hat?

Falls es dir bei jedem der obigen Sätze gut ging: weiter so (du kannst jetzt gerne aufhören zu lesen 😉 )! Solltest du bei einem der Sätze Probleme gehabt haben, ging es dir wie vielen und ich hoffe du bist motiviert weiter zu lesen.

Wenn Selbstwert und Selbstliebe Themen sind, ist das meiner Meinung nach häufig kein Wunder. Wir werden von Geburt an mit Sätzen wie „Selbstlob stinkt“ konfrontiert. Aus Angst, dass wir uns weh tun könnten, wird unserem natürlichen Experimentierdrang als Kind häufig ein „NEIN“ gegenübergestellt. Vielleicht gab es da auch gar nichts besonders Prägendes und wir machen uns trotzdem selbst klein… Die Hintergründe sind vielfältig, allerdings gibt es auch hier eine gute Nachricht: wir können uns bewusst dazu entscheiden, das zu ändern!

 

Was bringen Selbstwert und Selbstliebe eigentlich?

Bevor ich dir einige Übungen vorstelle, hier noch ein paar (von vielen) Gründen, warum es vielleicht auch für dich Zeit ist, aktiv an deinem Selbstwert und deiner Selbstliebe zu arbeiten:

Hilft glücklicher und zufriedener zu sein

Wie können wir schöne Dinge annehmen, wenn uns eine innere Stimme immer wieder sagt „ich bin es nicht wert?“. Vielleicht bekommst du ja Komplimente (wenn man es nicht schon aufgegeben hat), aber du tust diese sofort ab, weil dich etwas daran hindert, diese anzunehmen?

Häufig fehlt es nicht an schönen Erlebnissen von außen, glücklich und zufrieden zu sein, sondern unser innerer Kritiker / unsere negativen Glaubenssätze in uns sorgen immer wieder dafür, dass wir diese nicht wahrnehmen und annehmen können.

Gibt Selbstvertrauen und Kreativität

Wenn wir uns selbst nicht mehr ständig kleiner machen, beginnen wir auch nach und nach, uns mehr zuzutrauen. Wir beginnen, an uns selbst zu glauben und wagen auch wieder, Neues auszuprobieren.

Lässt uns gütiger mit uns selbst umgehen

Wir alle machen zwischendurch immer mal wieder Fehler. Solange wir daraus lernen und unser Bestes tun, sollten wir uns auch selbst vergeben können. Was passiert ist, können wir nicht mehr ändern, wir können aber dafür sorgen, dass wir es künftig anders machen.

Wir nehmen uns selbst auch wichtig

Ohne schlechtem Gewissen Zeit für sich in Anspruch zu nehmen ist ein großes Geschenk, welches wir alle nutzen sollten. Ein paar Momente für sich selbst zu haben und zu genießen macht uns nicht zum Egoisten und lädt die eigenen Kraftreserven wieder auf.

Wir tun auch unseren Mitmenschen etwas Gutes

Immer wenn sich etwas in uns selbst verändert, bringt dies auch automatisch wieder Bewegung in unser Umfeld. Eine innere Zufriedenheit mit sich selbst wirkt auch auf unsere Mitmenschen.

 

Übungen für Selbstwert und Selbstliebe

Bereit den Selbstversuch zu wagen? Sehr schön!

In diesem Teil des Beitrags stelle ich nun noch ein paar erste Übungen vor, wie du das „Thema“ Selbstwert und Selbstliebe angehen kannst. Wie immer gilt auch hier: aller Anfang ist vielleicht schwer, aber mit Übung wird es besser und es fällt einem bald leichter.

Genauso wie im Sport deine Muskeln etwas Zeit benötigen, um sich aufzubauen und kräftiger zu werden, heißt es auch im Mentaltraining zu Beginn: „am Ball bleiben“. Auch neue Denkmuster benötigen eine Weile (in etwa 30 Tage), bis sie sich halbwegs festigen.

So – nun tatsächlich zu den Übungen!

NEIN“ zur Selbstbeleidigung

Hast du schon einmal beobachtet, wie du über dich selbst sprichst oder denkst? Solltest du jemand sein, dem gerne mal ein „ich bin dumm“, „ich bin ein Versager“,… über die Lippen rutscht oder durch den Kopf geht, kannst du damit anfangen, die Selbstbeleidigungen zu streichen.

Jedes Mal, wenn du lieblos über dich denkst oder sprichst, sagst du bewusst in Gedanken zu dir selbst: „NEIN! Das bin ich nicht!“ und ergänzt anschließend einen positiven Leitsatz wie beispielsweise „Ich bin gut so wie ich bin“.

3 Dinge, die ich an mir mag

Diese Übung sollte täglich durchgeführt werden, dauert aber mit der Zeit nur noch wenige Momente und hat einen großen Effekt, wie wir über uns denken und fühlen.

Nimm dir jeden Tag Zeit, um drei Dinge über dich zu denken und aufzuschreiben, die du an dir magst. Lass auch hier negative Gedanken einfach „weiterziehen“ und konzentriere dich darauf, die drei positiven Dinge zu finden. Du kannst hier natürlich gerne mit einem „Fokusthema“ arbeiten.

Beispiel: „ich bin hässlich“ – Mögliche Gegenfragen können sein: „Gibt es Teile an mir, welche ich schön finde?“, „Ist wirklich alles an mir hässlich?“

Beispiel: „ich bin dumm“ – Mögliche Gegenfragen können sein: „Gibt es Bereiche, in denen ich viel weiß?“

Selbstlob-Journal

Auch beim Selbstlob-Journal geht es darum, dass du deine positiven Handlungen bewusst hervorhebst und somit deinen eigenen Blick auf dich neu bewertest. Nimm dir dafür am Ende jeden Tages ein paar Minuten Zeit, um ein Ereignis des Tages aufzuschreiben, bei dem du zufrieden mit dir warst. Das muss nichts Großes sein – Vielleicht hast du dir selbst mal bewusst etwas Gutes getan, du hast einen Mitmenschen zum Lächeln gebracht, oder auch mal „nein“ zu jemand gesagt, wo du sonst immer „ja“ sagst. Schreib das Ereignis in positiver Form nieder und feiere dich somit für wenige Minuten selbst.

Ein kleiner Tipp: Am besten besorgt du dir einen A6 Notizblock/Büchlein (also ¼ einer A4-Seite) und schreibst jeden Tag eine Seite. Das ist in wenigen Minuten geschafft und hat großen Effekt.

Das Selbstlob Journal kann man auch später lesen, wenn es mal nicht so läuft. In diesem Fall erinnert es uns wieder daran, dass es doch viele gute Seiten an uns gibt.

positive Sätze (=Affirmationen)

Falls du kein Fan vom Aufschreiben bist oder beispielsweise die Zeit im Auto nutzen möchtest, kannst du auch mit Affirmationen arbeiten. Affirmationen sind „positive Leitsätze“, die du dir immer wieder selbst vorsprichst. Optional kannst du sie auch wieder täglich mehrmals aufschreiben oder sie aufnehmen und immer wieder abspielen.

Durch die tägliche Wiederholung versorgst du allmählich dein Unterbewusstsein mit neuen Informationen über dich und erlaubst ihm eine Neubewertung deiner Selbst in Sachen Selbstwert und Selbstliebe. Überlege dir also einige positive Sätze über dich und sage dir diese danach täglich mehrmals vor.

 

 

Du benötigst mehr Unterstützung zum Thema Selbstwert und Selbstliebe? Gerne kannst du mich auch kontaktieren. Auch wenn du gerne über etwas Spezielles im Blog (mehr) lesen möchtest: schick mir einfach deinen Vorschlag als Nachricht und ich versuche zeitnah darauf einzugehen.

Viel Freude auf deinem Weg!

©freudedeslebens Doris Wansch

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Erdung, verwurzelt sein, Stabilität, Halt

Erdung?! Warum eigentlich?

Veröffentlicht Veröffentlicht in Lebenspflege

Kennst du diese Tage, an denen dich jede Kleinigkeit aus dem Gleichgewicht bringt? Wenn du Alles zu Tode grübelst, aber nichts dabei rauskommt und es dir vielleicht sogar den Schlaf raubt? Du schusselig und zerstreut bist? Vielleicht hast du zusätzlich auch noch Kopfschmerzen im Scheitelbereich oder kalte Füße? Dann fehlt es dir wahrscheinlich an deiner eigenen Erdung. Aber was ist damit eigentlich gemeint? Gute Erdung ist wichtiger Bestandteil, um dem Alltag stabil und selbstsicher begegnen können. Der innere Halt gibt uns die Kraft, dem Hier und Jetzt gelassen und locker entgegenzutreten.

Wie ein Baum sich tief in der Erde verwurzelt, um Wind und Wetter zu trotzen, so erden uns auch wir, damit uns nichts so schnell aus der Bahn wirft.

Unsere Lebensweise macht es aber manchmal schwer, automatisch mit ausreichend Bodenhaftung ausgestattet zu sein: zu wenig frische Luft, viel Zeit in geschlossenen Räumen und abseits der Natur, sowie der Fokus auf unseren Verstand machen Erdungsübungen für viele nötig.

Wie erreichen wir Erdung?

Glücklicherweise gibt es gute Nachrichten! Erdung ist leicht herzustellen und kann ohne großen Zeitaufwand erzielt werden. Ganz im Gegenteil: manches kann ganz nebenbei im täglichen Leben durchgeführt werden. Ich selbst starte nahezu jeden Tag vorbeugend mit einer Erdungsübung bzw. führe diese immer durch, wenn ich oben erwähnte Anzeichen bemerke.

Im Folgenden stelle ich dir einige meiner persönlichen Favoriten vor, die dich wieder fest verwurzeln werden. Meist reichen nur wenige Momente / Minuten aus, um Erdung wieder zu erhalten. Am besten einfach ausprobieren und das für dich passende verwenden 🙂 Zudem können viele der Übungen gut kombiniert werden, um noch bessere Ergebnisse zu erzielen.

Sich selbst verwurzeln

Stell dir vor, wie aus deinen Beinen Wurzeln bis ins Erdinnere wachsen. Sobald du genügend Wurzeln in der Erde hast, beginne bewusst tief ein- und auszuatmen. Fühle nun bei jeder Einatmung, wie Energie aus der Erde über die Wurzeln in deinen Körper fließt. Mit jedem Ausatmen lässt du alles abfließen, dass dich belastet oder hinderlich ist. Du kannst dich bei der Übung beispielsweise selbst mit folgenden Sätzen unterstützen: „Ich bin mit der Erde verbunden und atme nährende Energie ein“, „Ich atme alles aus, was mich an meinem Halt hindert“. Bleib solange bei dieser Atmung, bis du das Gefühl hast, gut mit dem Boden verankert zu sein.

Bodenkontakt aufnehmen

Du kannst diese Übung ganz einfach stehend oder sitzend durchführen. Achte darauf, dass deine Beine fest am Boden stehen und du diese nicht überkreuzt hast. Lenke nun deine Aufmerksamkeit bewusst in deine Füße. Nimm bewusst wahr, wie sich deine Füße auf dem Boden anfühlen. Einige Fragen hierfür können sein: Ist es warm oder kalt? Auf welchem Untergrund befinden sich meine Füße? Ist der Boden hart oder weich? An welchen Stellen kann ich den Untergrund am deutlichsten spüren?

Barfuß im Freien

Diese Übung ist besonders praktisch, wenn man ohnehin täglich spaziert. Im Sommer nutze ich also einfach das „Gassi gehen“ mit meinem wundervollen Hund, um mich ganz nebenbei zu erden. In der kalten Jahreszeit versuche ich zumindest so viel Zeit wie möglich drinnen barfuß zu sein.

Lebensmittel aus der Erde

Wie du vielleicht mittlerweile bemerkt hast, hat Erdung sein Fundament im Kontakt mit der Erde. So gilt auch beim Kochen der einfache Grundsatz: Lebensmittel, welche in der Erde wachsen, tragen zur natürlichen Erdung bei. Des Weiteren ist in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) dem Erd-Element die natürliche Süße zugeordnet, wodurch sich auch Obst, getrocknete Früchte, Honig, u.v.m. gut eignen.

Gartenarbeit

Ebenfalls einfach durchzuführen, sollte man einen eigenen Garten besitzen: Gartenarbeit.

 

Du benötigst mehr Unterstützung zum Thema Erdung? Gerne kannst du mich auch kontaktieren 🙂

Viel Freude auf deinem Weg zu mehr Erdung!

 

 

©freudedeslebens Doris Wansch

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