Lebenspflege

Erdung?! Warum eigentlich?

Erdung, verwurzelt sein, Stabilität, Halt

Kennst du diese Tage, an denen dich jede Kleinigkeit aus dem Gleichgewicht bringt? Wenn du Alles zu Tode grübelst, aber nichts dabei rauskommt und es dir vielleicht sogar den Schlaf raubt? Du schusselig und zerstreut bist? Vielleicht hast du zusätzlich auch noch Kopfschmerzen im Scheitelbereich oder kalte Füße? Dann fehlt es dir wahrscheinlich an deiner eigenen Erdung. Aber was ist damit eigentlich gemeint? Gute Erdung ist wichtiger Bestandteil, um dem Alltag stabil und selbstsicher begegnen können. Der innere Halt gibt uns die Kraft, dem Hier und Jetzt gelassen und locker entgegenzutreten.

Wie ein Baum sich tief in der Erde verwurzelt, um Wind und Wetter zu trotzen, so erden uns auch wir, damit uns nichts so schnell aus der Bahn wirft.

Unsere Lebensweise macht es aber manchmal schwer, automatisch mit ausreichend Bodenhaftung ausgestattet zu sein: zu wenig frische Luft, viel Zeit in geschlossenen Räumen und abseits der Natur, sowie der Fokus auf unseren Verstand machen Erdungsübungen für viele nötig.

Wie erreichen wir Erdung?

Glücklicherweise gibt es gute Nachrichten! Erdung ist leicht herzustellen und kann ohne großen Zeitaufwand erzielt werden. Ganz im Gegenteil: manches kann ganz nebenbei im täglichen Leben durchgeführt werden. Ich selbst starte nahezu jeden Tag vorbeugend mit einer Erdungsübung bzw. führe diese immer durch, wenn ich oben erwähnte Anzeichen bemerke.

Im Folgenden stelle ich dir einige meiner persönlichen Favoriten vor, die dich wieder fest verwurzeln werden. Meist reichen nur wenige Momente / Minuten aus, um Erdung wieder zu erhalten. Am besten einfach ausprobieren und das für dich passende verwenden 🙂 Zudem können viele der Übungen gut kombiniert werden, um noch bessere Ergebnisse zu erzielen.

Sich selbst verwurzeln

Stell dir vor, wie aus deinen Beinen Wurzeln bis ins Erdinnere wachsen. Sobald du genügend Wurzeln in der Erde hast, beginne bewusst tief ein- und auszuatmen. Fühle nun bei jeder Einatmung, wie Energie aus der Erde über die Wurzeln in deinen Körper fließt. Mit jedem Ausatmen lässt du alles abfließen, dass dich belastet oder hinderlich ist. Du kannst dich bei der Übung beispielsweise selbst mit folgenden Sätzen unterstützen: „Ich bin mit der Erde verbunden und atme nährende Energie ein“, „Ich atme alles aus, was mich an meinem Halt hindert“. Bleib solange bei dieser Atmung, bis du das Gefühl hast, gut mit dem Boden verankert zu sein.

Bodenkontakt aufnehmen

Du kannst diese Übung ganz einfach stehend oder sitzend durchführen. Achte darauf, dass deine Beine fest am Boden stehen und du diese nicht überkreuzt hast. Lenke nun deine Aufmerksamkeit bewusst in deine Füße. Nimm bewusst wahr, wie sich deine Füße auf dem Boden anfühlen. Einige Fragen hierfür können sein: Ist es warm oder kalt? Auf welchem Untergrund befinden sich meine Füße? Ist der Boden hart oder weich? An welchen Stellen kann ich den Untergrund am deutlichsten spüren?

Barfuß im Freien

Diese Übung ist besonders praktisch, wenn man ohnehin täglich spaziert. Im Sommer nutze ich also einfach das „Gassi gehen“ mit meinem wundervollen Hund, um mich ganz nebenbei zu erden. In der kalten Jahreszeit versuche ich zumindest so viel Zeit wie möglich drinnen barfuß zu sein.

Lebensmittel aus der Erde

Wie du vielleicht mittlerweile bemerkt hast, hat Erdung sein Fundament im Kontakt mit der Erde. So gilt auch beim Kochen der einfache Grundsatz: Lebensmittel, welche in der Erde wachsen, tragen zur natürlichen Erdung bei. Des Weiteren ist in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) dem Erd-Element die natürliche Süße zugeordnet, wodurch sich auch Obst, getrocknete Früchte, Honig, u.v.m. gut eignen.

Gartenarbeit

Ebenfalls einfach durchzuführen, sollte man einen eigenen Garten besitzen: Gartenarbeit.

 

Du benötigst mehr Unterstützung zum Thema Erdung? Gerne kannst du mich auch kontaktieren 🙂

Viel Freude auf deinem Weg zu mehr Erdung!

 

 

©freudedeslebens Doris Wansch

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